Grüner Wasserstoff – Wertschöpfung aus Prozessgasen
Bei der Pyrolyse entstehen Synthesegase (Syngas), die typischerweise enthalten:
Wasserstoff (H₂)
Kohlenmonoxid (CO)
Kohlendioxid (CO₂)
Methan und leichte Kohlenwasserstoffe
Diese Gase werden häufig zur Energieversorgung genutzt, können jedoch auch weiter aufbereitet werden.
Vom Synthesegas zum Wasserstoff
Zur Gewinnung von Wasserstoff sind mehrere Schritte erforderlich:
Gasreinigung
→ Entfernung von Partikeln, Teeren und Verunreinigungen
Water-Gas-Shift-Reaktion
→ Umwandlung von CO + H₂O zu zusätzlichem H₂
Gasaufbereitung
→ z. B. Druckwechseladsorption (PSA) oder Membranen
Ergebnis: aufgereinigter Wasserstoff für industrielle Anwendungen
Produktionsmengen (Orientierungswerte)
Die Ausbeute hängt stark vom Prozess ab:
ca. 20–60 kg H₂ pro Tonne Biomasse
Beispiel:
bei ~17 t Input:
~300–800 kg Wasserstoff pro Tag
Bedeutung für den Markt
Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für:
Industrie (Stahl, Chemie)
Energiespeicherung
Mobilität
Aktuell wird Wasserstoff größtenteils fossil erzeugt.
Bedarf an nachhaltigen Alternativen steigt stark
Besonderer Vorteil der Pyrolyse
Wasserstoff entsteht als Nebenprodukt
keine separate Elektrolyse notwendig
Kohlenstoff wird stabil gebunden (Biochar)
Kombination aus Energie, Materialien und CO₂-Entnahme
Einsatzmöglichkeiten
industrielle Nutzung
Energiesysteme
Transport und Mobilität
Systemintegration
Nutzung vor Ort
Einspeisung in Energiesysteme
Speicherung oder Weiterverarbeitung
Satoumi-Perspektive
Satoumi ermöglicht:
dezentrale Erzeugung wasserstoffreicher Gase
flexible Nutzung je nach Bedarf
Integration in bestehende Systeme
Wasserstoff wird zu einem zusätzlichen Wertstrom
Strategische Bedeutung
Zukünftige Systeme müssen:
mehrere Outputs kombinieren
effizient arbeiten
flexibel einsetzbar sein
Wasserstoff ist hier kein Ausgangspunkt,
sondern ein wertvoller Zusatznutzen eines bereits effizienten Systems.
Interesse an einer frühen Partnerschaft?
Satoumi sucht aktuell nach Pilotpartnern, um die ersten Projekte in die praktische Umsetzung zu bringen.
Der Fokus liegt derzeit insbesondere auf Partnern, die an frühen Implementierungen, Prototyping, Fertigung oder Pilotprojekten mitwirken können.
Auch wenn der Zeitpunkt für Ihr Unternehmen aktuell noch zu früh sein sollte, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
Gerne:
stellen wir weitere technische Informationen bereit
prüfen mögliche Formen der Zusammenarbeit
evaluieren gemeinsam, ab welchem Entwicklungsstand eine Kooperation sinnvoll ist
oder setzen interessierte Organisationen auf unsere Early-Partner- und Deployment-Warteliste
Parallel arbeitet Satoumi daran, zukünftig auch vollständige Reaktorsysteme über Produktions- und Implementierungspartner verfügbar zu machen.
Falls Interesse besteht an:
zukünftigen Reaktorkäufen
Lizenzpartnerschaften
Pilotprojekten
oder späteren Miet-/Leasingmodellen
freuen wir uns über einen frühzeitigen Austausch und kommen gerne auf Sie zurück, sobald der passende Entwicklungsstand erreicht ist.
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